Glasfaserausbau

aktueller Stand und weitere Informationen dazu aus dem Rathaus

Die Gemeindevertretung hat am Dienstag (1.3.2022) beschlossen, eine Kooperation mit der Firma DNS:NET für den Ausbau eines Glasfasernetzes in Schöneiche einzugehen. Das bereits in einigen Nachbargemeinden und darüber hinaus in zahlreichen Städte und Gemeinden Brandenburgs tätige Unternehmen strebt an, das ganze Gemeindegebiet mit Glasfaser zu erschließen. Die Kooperationsvereinbarung wurde am 15.03.2022 unterzeichnet.

Der Glasfaserausbau ist eine wichtige Infrastruktur für die Zukunft, leistungsfähige Internetanschlüssen werden immer wichtiger. Für die Kundinnen und Kunden bedeutet das, dass sie künftig stabil mit Geschwindigkeiten bis 2.500 MBit/s im Download versorgt werden. In der Gemeinde wird damit eine neue Qualität bei der Internetversorgung ermöglicht.

Die Firma DNS:NET beabsichtigt, das Glasfasernetz eigenwirtschaftlich auszubauen – also ohne Förderung. Um dies wirtschaftlich tun zu können, muss eine Mindestanzahl der Grundstückseigentümer einen Internetvertrag mit DNS:NET abschließen. Diese Quote liegt bei 50 Prozent. Bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrags über Internet-/Telefon-Dienstleistungen ist der Hausanschluss ans Glasfasernetz in der Regel kostenfrei. Nur wenn sich genügend Interessenten finden, wird der Ausbau durchgeführt. Um das Ziel der zukunftsfähigen Glasfaserversorgung in Schöneiche zu erreichen, sind die Kundenberater des Projektteams der DNS:NET bereits in Schöneiche unterwegs. Die Gemeinde unterstützt den Glasfaserausbau der Firma DNS:NET vor allem im genehmigungstechnischen Bereich.

weitere Informationen: https://schoeneiche.einfach-schneller.net/

 

In Schöneiche sind darüber hinaus derzeit auch Vertreter der Firma Open Infra unterwegs und wollen Kunden für einen eigenen Glasfaserausbau gewinnen. Das ist zwar legal, erfolgt jedoch nicht wie offenbar vielfach verlautbart im Auftrag der oder in Absprache mit der Gemeinde. Es gibt definitiv keine Kooperationsvereinbarung zwischen der Gemeinde und Open Infra. Auch die von Open Infra verbreitete Information, dass jetzt die Bauarbeiten beginnen, kann nicht bestätigt werden. In der Gemeindeverwaltung liegen bisher weder eine Planung noch Genehmigungsanträge für Bauarbeiten im öffentlichen Straßenland vor.

Es gibt im Übrigen für Grundstückseigentümer bzw. Nutzer keinen Anschlusszwang an ein zukünftiges Glasfasernetz. Die vorhandenen Telefon-/Internetanschlüsse bleiben bestehen. Jeder Eigentümer bzw. Nutzer kann daher für sich abwägen, ob er einen Glasfaseranschluss braucht oder haben möchte.